Ardbeg Corryvreckan 0,7 ltr.

Ardbeg Corryvreckan 0,7 ltr.
Bewertung: 4,0
Hersteller: Ardbeg Distillery  
Islay
PA42 7EA Port Ellen
Argyll
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland  
Region: Islay  
Abfüller: Ardbeg Distillery  
Whiskytyp: Single Malt  
Alkoholgehalt: 57,1 % vol
Fassstärke: Ja
Torfgehalt: stark
Inhalt: 0,700 Liter
EAN: 5010494296280
Artikel-Nr.:7416220
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    Grundpreis: 99,93 €/Liter
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Charakteristik:
bottlers note: Farbe: Tiefstes Bernstein.

Aroma: Berauschend, intensiv, kraftvoll. Mit dem ersten Kontakt trifft man auf die tiefe und turbulente Kraft des Corryvreckan Strudels, während er einen nach innen zieht. Schwenke das Glas und tauche ein in die Strömungen von teerigen Seilen, Teeröl und Leinsamenöl die aus der Tiefe des Wirbels aufsteigen. Während man sich seiner Kraft hingibt, zieht einen eine Kollision von wächserner dunkler Schokolade, warmen schwarzen Johannisbeeren und Muscovado Zucker in den Bann, mit einem Schwall von dicken Kirschen und erdigen Kiefernnadeln der aus den Tiefen aufsteigt.
Schwenke das Glas mit etwas Wasser und beobachte die magische Kollision von whisky and water. Während die Flüssigkeit sich erwärmt, sprudelt und blubbert der brodelnde Kessel, und, kommt man langsam näher, riecht man einen Topf voll kraftstrotzendem, mit Cayenne Pfeffer gewürztem Steak und Austern, erstickt in scharfer Tabascosauce, die aus einer Mischung von tomatigem Rinderfond und Shrimp jambalaya auftauchen. Salzige Würze bringt einen Charakter nach Salzlake mit stechend knackigem Seetang und geräuchertem Bacon auf der Oberfläche mit Andeutungen von süßer Vanille, würzigen Nelken und Heidelbeeren. Während der Strudel enger und schneller wird, tiefer und tiefer, ergibt man sich seinen gefährlichen Tiefen mit der berauschenden Kraft von Menthol, Zuckersirup und Chillisauce.
Whew, erst mal Luft holen... Weiter gehts.

Geschmack: Stürz dich in den Strudel und schmecke die mysteriösen Tiefen des Corryvreckan. Ströme von Aromen steigen auf. Tief, pfeffrig und kernig, bombadieren die Zunge mit ihren intensiven Geschmäckern und Texturen. Der erste Kopfsprung bringt kerniges, gepfeffertes Steak in Pfeffersauce schwimmend hervor, mit einem Stich von knackigem Seetang. Auf dem Weg nach unten, trifft man einen Mund voll von schwarzem, teerigem Espresso, der den Gaumen überzieht mit reichhaltigen, schmelzenden dunklen Früchten, schwarzen Johannisbeeren, Heidelbeeren, Kirschen und dann Bittermandeln. Während die Aromen tiefer eindringen, trocknen Sternanis und Hickory Holz den Gaumen aus, bevor eine Überraschnung von kreidigen, überschäumenden Veilchen an die Oberfläche sprudeln.

Im Nachklang lange, tief und kraftvoll bleibend bis ins finish mit schwarzem, teerigen Kaffee, schokoladeüberzogenen Kirschen und scharfer Pfeffersauce. Die anhaltenden Erinnerungen deiner geheimnisvollen und wagemutigen Reise in den Strudel von Corryvreckan.
Meine Güte, was ist denn hier los? Hat man sich Jim McEwan ausgeliehen um das zu schreiben?

Eine zweite Meinung: Farbe: Sehr ansprechendes Gold, ohne Zweifel teilweise zurückzuführen auf die French wine casks von hochwertigem Burgunder, in denen ein Teil des spirit reifte.

Aroma: Überreife Orangen, stark bittere Marmalade und heißer, gebutterter Toast zu Anfang, dann Anflüge von einigen exotischeren Früchen, vielleicht frische Ananas oder Passionsfruchtt?  Von den Wein casks? Pfirsichsirup aus der Dose. Erdige Phenole schwelen im Hintergrund.  Wird citrussiger nach ein paar Minuten im Glas, macht alle Aromen von den schon erwähntten Orangen über Cointreau, dann Zitronenbrause, Grapefruit und Zitronen-Käsekuchen durch. Die Entwicklung geht über die Zeit weiter, immer ein gutes Zeichen. Dann zeigen sich andere lecker Noten, Frazzles, etwas Pfeffer, Holzwürze und eine schöne Brotigkeit. In einem Wort, (das hier fehlende Wort darf wg. political correctness nicht in Verbindung mit Alkohol verwendet werden.)

Geschmack: Reichhaltig, luxuriöses Mundgefühl, mit Sicherheit gewichtiger als die meisten Sandard Ardbegs. Gute Konzentration der meisten Aromen, die oben schon beschrieben wurden, aber, nach einem anfänglichen Schwall von Süße wird er herzhafter, als ein oberflächliches nosing vermuten lassen würde. Die exotischen Früchte kommen als Pfirsich und Passionsfrucht durch. Pfeffrig ohne Wasser, mit schwachen Noten von Damaszenerpflaumenmus. Großzügig erdiges Torf, wird aber auch sehr kohle-ähnlich in der Mitte, mit einem Anflug von nasser Pappe, nicht selten in jungen whiskies.

Im Nachklang gute Länge. Das Torf und der Pfeffer haften, balanciert durch die Rückkehr zu den orangigen Citrusnoten ganz vom Anfang. Schöne Balance und eine wundervolle Note nach Salzlake ganz am Ende.
This is a very enjoyable dram at full strength and I’m not inclined to add any water at all.  However, in the interests of science, I will - just a drop, mind.

Mit Wasser: Aroma: Ein Anflug von Caramac Riegel, oft gefunden bei jungen whiskies, zeigt sich. Die üppige Fruchtigkeit, welche sich ohne Wasser zeigt, wirkt gedämpft. Geschmack: Definitiv ein bißchen süßer - Noten von Fudge Keksen oder selbstgebackenem Karamellgebäck.
Im Nacklang perfekt angenehm, aber es fehlt die charmante Ungezähmtheit des malts bei full-strength.


Ausbau: Bourbon Casks, zum Teil in Burgundy Wine Casks. Corryvreckan is composed around batches of spirit matured in first-fill French oak casks.

Besonderheit:
non chill-filtered.
Irgendwann im Herbst 2017 scheint Ardbeg das Etikett des Corry geändert zu haben, keine Strudel und Schnörkel mehr im Schriftzug, gradlinig und die Etikettenfarbe ist auch dieses seltsame rot wirkende Braun.

Das Committee bottling von 2008 war limited to just 5000 bottles. Es hatte zumindest fast den gleichen Alkoholgehalt mit 57.2. Aber wie beim Blasda ist diese expression wohl recht jung. Corryvreckan ist der größte Meeresstrudel in Europa und der zweitgrößte der Welt. Er liegt nördlich von Jura und hat mit Islay eigentlich nichts zu tun. Die Royal Navy betrachtet ihn als eine der gefährlichsten Meeresstellen der Britischen Inseln. Der Corryvreckan whirlpool macht sich akustisch schon auf eine Entfernung von 10 Meilen bemerkbar.
Dr Bill Lumsden, Head of Distilling and Whisky Creation, explained: “Like the whirlpool, Ardbeg Corryvreckan is heady, intense and powerful. Its ‘finish’ is long and deep, leaving the connoisseur with a lingering thought of a mysterious and daring journey. “Experiments initiated in 1999, and continued ever since, have created parcels of Ardbeg stock slowly maturing in French oak casks on Islay. These are at the heart of Corryvreckan’s perplexing character, teasing spicy and sumptuous sweet fruity notes from the maturing whisky.” Ardbeg Brand Director, Hamish Torrie, added: “Ardbeg Corryvreckan has already had a tremendous welcome from our loyal followers, the Ardbeg Committee, in 2008, when we released 5,000 preview bottles. Their hugely positive reaction has encouraged us to add Ardbeg Corryvreckan to the regular Ardbeg range.”
Den Ardbeg Corryvreckan wird es ab dem 21. September 2009 geben. Ardbeg Corryvreckan is the epitome of what Ardbeg stands for: “the untamed spirit of Islay”. Man glaubt kaum, daß selbiges auch auf den Packungen des Blasda steht. Er ersetzte den 1990 Airigh Nam Beist, der ausgestorben ist.

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