Gerard Bertrand Minervois 0,75 ltr.
Syrah / Carignan 2017

Gerard Bertrand Minervois 0,75 ltr. Syrah / Carignan 2017
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Lebensmittel-
unternehmer:
Gerard Bertrand  
Route de Narbonne Plage
11100 Narbonne
Frankreich
Land: Frankreich  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Languedoc  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Syrah, Carignan
Jahrgang: 2017
Alkoholgehalt: 14,00 % vol
Säuregehalt: 6,50 g/l
Restsüße: 1,00 g/l
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
EAN: 3514120105219
Artikel-Nr.:6503210
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    Grundpreis: 12,93 €/Liter
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Trinktemperatur: 16-18°C

Rebsorten: 50% Syrah, 50% Carignan

Charakteristik: In der Farbe intensives Rubin- bis Granatrot.
Im Aroma ein komplexes, würzig-fruchtiges Bouquet von Brombeeren, Pflaumen und schwarzen Oliven.
Im Geschmack am Gaumen fleischig, saftig, vollmundig und elegant mit einer vielschichtigen Aromenpalette (Backpflaumen, Schwarze Johannisbeere, Toast und Röstnoten).


Empfehlung: Zu Wildgerichten, rotem Fleisch und Geflügel, z.B. Poularde mit geschmorten Tomaten und Oliven oder Rinderbraten mit Waldpilzen, und zu vielen regionalen Käsesorten, wie Tomme de Lozère, Pelardon oder Pyrenäenkäse. Bereits optimal trinkreif, kann aber auch noch ca. 4 bis 5 Jahre lagern.

Herkunft: Wäre Gérard Bertrand in Bordeaux geboren worden, hätte er vielleicht ein schickes Château geerbt, hier und da noch etwas verbessern, sein Geschick aber nicht selbst in die Hand nehmen können. Im Midi dagegen durfte Bertrand seine eigene Geschichte schreiben - und gehört damit heute zu den Ersten in einer der dynamischsten Weinregionen der Welt. Frankreichs Süden, der Midi, ist für Gérard Bertrand die "Neue Welt" Europas. Hier findet er alle natürlichen Voraussetzungen für große Weine: Rebsorten, Terroir und Klima. Was er dann selbst noch mitbringt sind sein Talent und seine unendliche Leidenschaft für den Wein!
Winzer ist für Bertrand kein Beruf, den man aus einer Laune heraus erwählt. Denn schon seine Reben pflanzt man ja immer auch für die kommende Generation. So, wie es sein Vater, Georges Bertrand, für ihn getan hatte. Aus der "Domaine de Villemajou" des Vaters sind inzwischen vier Weingüter geworden: Neben dem Familienerbe in den Corbières, sind dies "Cigalus", ebenfalls Corbières, "Laville-Betrou" in Minervois-La-Livinière sowie das "Château de l'Hospitalet" bei Narbonne, inmitten der Lage La Clape. Mehr als hundert verschiedene Weine firmieren inzwischen unter dem Namen Gérard Bertrand, dennoch bleibt jeder einzelne Wein ein ganz persönliches Versprechen an den Kunden: Qualität - garantiert, aus ganzem Herzen.
Nachhaltiger Weinbau und die Bewahrung des ökologischen Gleichgewichts sind für Gérard Bertrand die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Dass Weine aus biologisch angebauten Trauben außerdem geschmacklich überzeugen, beweist seine neue Biowein-Linie Biobon: Weine mit dem gewohnten Gérard Bertrand-Qualitätsstatement, die, sozusagen als Sonderbonus, ökologisch zertifiziert sind (französisches Biolabel AB Ecocert) und in umweltgerechter Ausstattung (ProCork3-Korken, Etiketten aus recyceltem Papier, Verpackung aus unbehandeltem Karton) in den Handel kommen.
Hohe Ertragseinbußen bei durchweg guten, sogar ausgezeichneten Qualitäten waren in den europäischen Mittelmeerländern das knappe Resümee der Lese 2012. Auch das Languedoc mußte deutliche Verluste verbuchen. Verantwortlich dafür waren oft extreme Wetterkapriolen und anhaltende Trockenheit, die Rebwachstum und Reife immer wieder erschwerten. Auf den sehr milden Dezember folgte im Februar frostige Kälte, der früh ein erster Teil der Ernte zum Opfer fiel. Kühles Blütewetter forderte Verluste durch Verrieseln, kräftiger Hagel im Juni zerstörte in vielen Weinbergen die jungen Triebe. Nach der véraison (Reifebeginn mit Farbnahme und Weichwerden der Trauben) war es die anhaltende Trockenheit, die das Wachstum der Trauben verhinderte. Die Beeren blieben klein, was die Mengen weiter schrumpfen ließ, was aber zugleich die Aromen konzentrierte und somit der Qualität der Lese durchaus zugute kam. Bilderbuchwetter ab September, mit stetem Wechsel von warmen Tagen und kühlen Nächten, garantierte eine gute Endphase der Reife und die entspannte Lese der Trauben. Die Mengen sind klein, die Qualitäten dafür mehr als zufriedenstellend: gesund und aromatisch ausgereift die perfekte Basis für kraftvolle Weine mit intensiver Frucht, Struktur und Fülle am Gaumen. Gereift auf böden mit überwiegend Schwemmland mit Kalk, Lehm und Sand.


Ausbau: Die Trauben für Bertrands Minervois werden sorgfältig von Hand gelesen, in der Kellerei vollständig entrappt und nach Rebsorten getrennt, langsam auf der Maische vergoren, damit jeder Wein seinen maximalen sorten- und terroirtypischen Charakter entfalten kann. Nach der alkoholischen Gärung verbleiben die Rebsortenweine zunächst im Tank, um hier auch ihren biologischen Säureabbau zu vollenden. Erst dann werden sie zur Gesamtcuvée vermählt und rund acht Monate zur Reife in bordelaiser 225l-Barriques gelegt. Der Wein kommt nach der Fassreife nur leicht geschönt auf die Flaschen und ruht auch hier noch einige Monate, bevor man ihn schließlich für den Handel frei gibt.
Die Trauben wachsen auf kiesigen, steinigen Böden auf einem Untergrund von tertiärem Kalkstein (Eozän) an den Hängen der Montagne Noire.

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