Tullibardine in den Eastern Highlands, wenn auch nur knapp jenseits der Highland Linie, zwischen Stirling und Perth gelegen, befindet sich in einer Gegend, in der es schon um 1800 eine Brennerei dieses Namens gab.
1798 eröffneten William & Henry Bannerman die erste Tullibardine Brennerei, die jedoch nur ein Jahr lang betrieben wurde. 1814 versuchte es Andrew Bannerman erneut, diesmal war sie bis 1837 in Betrieb. Im 19. Jahrhundert gab es in der Stadt eine Mälzerei und drei Brauereien. Tullibardine wurde auf dem Gelände der angeblich ersten öffentlichen Brauerei Schottlands, Gleneagles Brewery, errichtet. Gesichert sind Berichte, daß er im Jahr seiner Krönung im Scone Palace in der Nähe von Perth, Ale an König James IV. geliefert wurde. Das fragliche Jahr war 1488.
Die heutige Tullibardine Distillery wurde 1949 gebaut und 1971 von Invergordon übernommen.
1953 zwang die Gesundheit des Gründers ihn, an Brodie Hepburn Ltd. - Whisky-Makler aus Glasgow, zu verkaufen. Später, zwei Jahrzehnte später, genauer gesagt 1971, wurde die Firma Brodie Hepburn selbst von Invergordon gekauft. Die Invergordon Übernahmeschlacht, sehr aggressiv und feindlich ausgetragen, zog sich über Jahre. Die Zahl der stills wird um zwei weitere auf insgsamt 4 erhöht.
Noch zwei Jahrzehnte später, im Jahr 1993, schluckten Whyte & Mackay (die damals Tochtergesellschaften von Fortune Brands Jim Beam waren) Invergordon.
Whyte & Mackay änderten 1996 ihren Namen in JBB (Greater Europe), bevor sie 2001 nach einem management buyout beschlossen, ihren Namen erneut in Kyndal zu ändern, später wieder zu Whyte & Mackay.

Jim Beam zog sich zwischenzeitlich allerdings wieder aus Schottland zurück. Nachfolger für die Whiskygeschäfte von JBB war kurzfristig Kyndal, die heute wieder als Whyte & Mackay firmieren. So geht es im Zeitalter der Globalisierung im schottischen Whiskygeschäft zu. Sie gehören inzwischen einem Konzern der auf den Phillipinen zu hause ist.
1947 kaufte ein Waliser namens William Delme Evans die augelassene Brauerei in Blackford, um sie in eine Brennerei umzuwandeln, wobei das ursprüngliche Kapital von Freunden und Verwandten geliefert wurde. Delme Evans war von Beruf Ingenieur und entwarf die Brennerei, um die Effizienz der Abläufe zu maximieren.
Die Brennerei wurde in der Nachkriegszeit unter sehr schwierigen Bedingungen gebaut, da das Baumaterial nur unter Lizenz zu bekommen war und die Bauarbeiten zu dieser Zeit strengen Baukontrollen unterlagen.
Im Jahr 1949 produzierte die Tullibardine Brennerei jedoch zum ersten Mal spirit und lief bis 1953 im Besitz von Delme Evans, als ihn seine Gesundheit dazu zwang, sie an die Firma Brodie Hepburn zu verkaufen. Während seiner gesamten Zeit bei Tullibardine wurde er bei dem Projekt von C. I. Barrett unterstützt, einem Excise Officer im Ruhestand, der über beträchtliche Erfahrung bei den Highland Malt Distilleries verfügte. Anschließend war Herr Barrett bis 1958 Geschäftsführer der Tullibardine Distillery.
Bis heute werden in der Destillerie Elemente des Designs von Delme Evans verwendet. Kühlwasser für die Brennerei fließt weiterhin über die Oberseite der Kondensatoren nur durch die Schwerkraft. Die in der Brennerei erzeugte Wärme wird mit zwei weiteren Kondensatoren als Gegenstücke zu den spirit Kondensatoren zurückgewonnen um den Wärmeaustausch zu maximieren und unnötige Verschwendung zu reduzieren. Delme Evan wurde nie wirklich die Anerkennung zuteil, die er für seine bahnbrechende und einflußreiche Arbeit bei Tullibardine verdiente, und obwohl er an der Konstruktion der Jura und Glenallachie Destillerien beteiligt war, blieb seine wahre Leidenschaft bis zu seinem Tod im Jahr 2003 Tullibardine.
Im Jahr 1994 beschlossen Whyte & Mackay, die die Brennerei von Invergordon Distillers erworben hatten, die Tullibardine Distillery zusammen mit verschiedenen anderen Destillerien aufgrund eines Überschusses an Destillationskapazitäten in ihrem Unternehmen einzumotten. Tullibardine lag still, bis sie 2003 in den Privatbesitz der Tullibardine Distillery Ltd verkauft wurde, ein Unternehmenskonsortium, das die Produktion wieder aufnahm. Die Geschäftsidee Idee war, einen Teil des Destilleriegeländes als Fachmarktzentrum zu entwickeln und zu verkaufen und mit dem gesammelten Geld die Destillation wieder in Betrieb zu nehmen. Die neuen Eigentümer fanden jedoch heraus, daß der größte Teil des Lagerbestands in alte, müde Fässer gefüllt war, die zwar für einige Aspekte des blendings geeignet waren, aber nicht ideal für eine eigenständige single malt Marke. Dies bedeutete, daß eine extensive und teuere re-casking operation erforderlich war.
Dennoch bleib Tullibardine eine eher unbekannte Destillerie, die aber unter Whyte & Mackay früher auch keine Schritte unternommen hat, dies zu ändern. Für Whyte & Mackay machte Tullibardine bulk malts für deren blends und man hat sich keine Mühe gegeben, eine Standardabfüllung herauszubringen oder den malt so auszugestalten, daß er als single malt Chancen gehabt hätte.
Im November 2011 wurde bekannt, daß Picard Vins & Spiritueux, eine französische Wein und Spirituosen Firma den Investoren, die 2003 die Destillerie in Blackford wieder in Betrieb nahmen, abgekauft hat. Der Familienbetrieb der Picards will damit sein Engagement im auch bei ihnen immer größer werdenden Scotch whisky business verstärken. Die Firma hat schon 2008 den blend und die Marke Highland Queen von Glenmorangie erworben.
Die Verkaufssumme für Tullibardine wurde nicht genannt.
Gabriel Picard, managing director von Picard Vins & Spiritueux, sagte, man glaube, durch die bestehenden eigenen Vertriebswege in mehr als 55 Ländern Tullibardine signifikant weiter entwickeln zu können.
Für die Anleger, die die Übernahme von Jim Beam Brands im Jahr 2003 finanziert haben, haben sich die eingesetzten £1.1 Millionen sicherlich gelohnt. Das bisherige management um chairman of Tullibardine, Alan Williamson und managing director Douglas Ross sowie Bruce Dingwall, Gründer von Venture Production oil and gas business haben nach dem Erwerb aber auch investiert.
Tullibardine machte £430,000 Gewinn und £7.2 Millionen Umsatz bis Mai 2011.
Picard Vins & Spiritueux vertreiben auch ein Reihe von selbst erzeugten Weinen von Weingütern in Frankreich. Dazu gehören das prestigeträchtige Chassange Montrachet in Burgund, wo Pinot Noir und Cabernet Sauvignon kultiviert werden. Des weiteren werden Aperitife und Brände wie Birne und ähnliches verkauft. 2008 wurden € 100 Millionen Umsatz gemacht.

Das Wasser kommt von den Ochil Hills. Vor 400 Millionen Jahren aus Schichten von Basalt und rotem Sandstein entstanden, wurde hier auch Gold gefunden. Das Wasser sickert über Jahre durch das Gestein bis es als Danny Burn die Destillerie erreicht. Nachbar der Destillerie ist der Mineralbrunnen der als „Highland Spring“ in Flaschen abgefüllt wird.
Es gibt den malt hin und wieder von unabhängigen Abfüllern, der neue Besitzer bringt nun seit 2013 neue expressions und neue Verpackungen heraus. Er ist weich, malzig und würzig.
Tullibardine Ltd.

Adresse

PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Tullibardine 2012 The Firkin 49, Cask SC9A Oloroso & Amontillado, Firkin Whisky Co. 0,7 ltr.
Dieser Whisky ist ein Knaller, irgendwie lang anhaltend und vollgepackt mit cremigem Butterscotch, Toffee, knusprigen Malznoten und etwas fruchtiger Eiche.
Veröffentlicht am:...
79,50 €
VPE: 113,57 €/Liter | inkl. 19% MwSt | exkl. Versandkosten
Lieferzeit: Lieferzeit 2-3 Tage
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Firkin Whisky Co.
Alkoholgehalt: 48,90 % vol
Tullibardine 1993 26 Jahre, Cask 941 Old Train Line, Jack Wiebers 0,7 ltr.
Es gibt Noten von Malzzucker und geröstetem Getreide, Noten von Toffee und getrockneten Kräutern, Crème Anglaise und einem Hauch von geschnittenem Gras.
Veröffentlicht am:...
274,50 €
VPE: 392,14 €/Liter | inkl. 19% MwSt | exkl. Versandkosten
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Versandkostenfrei Lieferung
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Jack Wiebers
Alkoholgehalt: 49,90 % vol
Tullibardine 2011, Cask 5649 Spirit & Cask Range 0,7 ltr.
Eiche Trockenfrüchte und kräftige Vanille, leicht nussig und Gewürze.
Veröffentlicht am:...
47,75 €
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Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Whiskymax
Alkoholgehalt: 57,50 % vol
Tullibardine Sovereign 0,7 ltr.
Das ist ein whisky mit wundervoller Balance. Er zeigt Gerste, Birnendrops und cremige Schokoladennoten, die sich am Gaumen zu einem anhaltenden finish entwickeln.
Veröffentlicht am:...
29,95 €
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Lieferzeit: Lieferzeit 2-3 Tage
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Tullibardine Distillery
Alkoholgehalt: 43,00 % vol
Mit Farbstoff: Ja
Tullibardine 225 Sauternes Finish 0,7 ltr.
Ein wundervoller goldener whisky mit interessanten Citrusaromen, Cerealiennoten und Vanille. Ein Touch Ananas und Orangenschale im finish, das medium bis lang ist.
Veröffentlicht am:...
34,75 €
VPE: 49,64 €/Liter | inkl. 19% MwSt | exkl. Versandkosten
Lieferzeit: Lieferzeit 2-3 Tage
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Tullibardine Distillery
Alkoholgehalt: 43,00 % vol
Mit Farbstoff: Ja
Tullibardine 228 Burgundy Finish 0,7 ltr.
Die Nase des 228 zeigt rote Kirschen und Vanille mit einem Hauch von Schokolade und Turkish Delight (Türkischer Honig).
Veröffentlicht am:...
34,75 €
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Lieferzeit: Lieferzeit 2-3 Tage
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Tullibardine Distillery
Alkoholgehalt: 43,00 % vol
Mit Farbstoff: Ja
Tullibardine 500 Sherry Finish 0,7 ltr.
Anflüge von Toffee und Äpfeln mit einer Ecke von Cerealiennoten. Am Gaumen Vanille und Toffee im Überfluß, mit Datteln und Gewürzen.
Veröffentlicht am:...
34,75 €
VPE: 49,64 €/Liter | inkl. 19% MwSt | exkl. Versandkosten
Lieferzeit: Lieferzeit 2-3 Tage
Hersteller: Tullibardine Ltd.
PH4 1QG Blackford
Perthshire
Vereinigtes Königreich
Land: Schottland
Abfüller: Tullibardine Distillery
Alkoholgehalt: 43,00 % vol
Mit Farbstoff: Ja