Marques de Marialva Bairrada branco 2012 0,75 ltr.

Marques de Marialva Bairrada branco 2012 0,75 ltr.
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Hersteller/
Vertrieb:
Adega Cooperativa de Cantanhede, CRL  
Morada: R. Eng.º Amaro da Costa, n.º 117
Apartado 1004
3061-909 Cantanhede
Portugal
Land: Portugal  
Weinart: Weißwein  
Anbaugebiet: Bairrada  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Maria Gomaez, Bical
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 12,5 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
EAN: 5601271034005
  • 4,95 €

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    Grundpreis: 6,60 €/Liter
  • Menge:
  • Lieferzeit: Lieferzeit 1-2 Tage *
Trinktemperatur: 8-12°C

Rebsorten: Maria Gomez, Bical, Arinto

Charakteristik: Sehr heller, frischer, sprühender Weißwein aber mit schöner Präsenz und Nachhaltigkeit.

Empfehlung: Sehr schön zu kalten Braten von hellen Fleischsorten wie Kalb oder Geflügel. Fisch und Meeresfrüchte, gegrilltem Geflügel und zu Weichkäsen.

Herkunft: Der DOC-Bereich liegt im Westen der portugiesischen Region Beiras nahe der atlantischen Küste. Es ist ein uraltes Weinbaugebiet, im 14. und 15. Jahrhundert wurde ein Drittel des Bereiches für Weinbau genutzt. Anfang des 18. Jahrhunderts waren die dunklen und tanninreichen Rotweine in England sehr beliebt und wurden auch als Portwein (aus dem davon nördlich gelegenen Bereich Douro) ausgegeben oder mit diesem verschnitten. Als im Jahre 1756 die Grenzen für den Portwein festgelegt wurden, wurde vom damaligen portugiesischen Minister-Präsidenten Marquis von Bombal (1699-1782) angeordnet, die Weinberge von Bairrada zum Schutz des Portweins zu roden. Im Jahre 1908 wurde das Gebiet von der portugiesischen Regierung aus der Liste der Weinbaugebiete eliminiert. Erst im Jahre 1979 wurde der Bereich wieder als Vinho Regional (Landweine) und später als DOC-Bereich klassifiziert. Große Verdienste um den Bereich erwarb sich Luiz Costa, der Besitzer des Weingutes Caves São João, der sich vehement um hohe Qualitäts-Ansprüche bemüht und die Bairrada-Weinbruderschaft (Akademie für Bairrada-Wein) mitbegründete.
Die rund 15.000ha Rebflächen sind in viele kleine Besitzungen aufgeteilt. Der Name Bairrada leitet sich vom portugiesischen Begriff für Ton oder Lehm ab, der hier vorherrscht und mit Kalk angereichert ist. Unüblich für Portugal dominiert mit der roten Baga eindeutig eine Rebsorte mit über 70% Anteil an der Rebfläche. Aus dieser werden rund 70% der Rotweine gekeltert, die zumindest 40% der Sorte enthalten müssen. Weitere einheimische Sorten sind Borrado das Moscas (Bical), Castelão Frances, Maria Gomes (Fernão Pires), Rabo de Ovelha und Tinta Pinheira. Es werden auch viele Schaumweine produziert, die allerdings keinen DOC-Status haben. Die wichtigsten Reben dafür sind Bical und Maria Gomes. Die bekanntesten Produzenten sind Casa de Saima, Caves Allianca, Caves São João, Fonseca, Luis Pato, Quinta da Rigodeira und Sogrape. Letztere besitzt eine große Kellerei in Anadia, wo der Hauptanteil des berühmten Roséweines Mateus produziert wird.
Die Region hat in Portugal die höchste Weineinstufung als Denominação de Origem Controlada.
Weinbau in der Bairrada dürfte mindestens seit dem 10. Jahrhundert existiert haben. Es liegt südlich des großen Portwein produzierenden Zentrums von Oporto und so waren die Geschicke der Bairrada mit dem Aufschwung Oportos während des 17. Jahrhunderts verknüpft, als die Portwein Produzenten begierig, die wachsende Nachfrage nach Port auf dem britischen Markt zu befriedigen, Bairrada Weine mit ihren Produkten aus dem Douro vermischten. Die wichtigsten Rebsorten der Bairrada Region sind Baga , Borrado das Moscas , Castelao Frances , Fernao Pires, Rabo de Ovelha und Tinta Pinheira.
Der Name stammt von Don António Luís de Meneses, 1. Marquês de Marialva und 3. Conde de Cantanhede (* 13. Dezember 1603 in Cantanhede; † 19. Mai 1675). Er war einer der bedeutendsten Feldherrn der portugiesischen Restauração. Meneses entstammte einer angesehenen Adelsfamilie in Portugal und nahm 1640 aktiv an der Revolte gegen die spanische Herrschaft teil, die Johann IV. zum König des Landes machte. Im folgenden Jahr übernahm er als mestre-de-campo das Kommando über die portugiesischen Streitkräfte und war in dieser Position mitverantwortlich für die ersten portugiesischen Siege. Für diese Erfolge wurde er am 11. Juni 1661 zum Marquês de Marialva erhoben. Für den Feldzug von 1663 ersetzte er Penhaflor als Befehlshaber des portugiesischen Operationsheeres, was er bis zum Ende des Krieges 1668 blieb. Nach dem Krieg gestaltete sich seine politische Karriere nicht erfolgreich. Er verstarb 1675 verarmt und wurde im Konvent von Santo António in Cantanhede begraben.

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