Marchesi Antinori Tignanello 2016 0,75 ltr.

Marchesi Antinori Tignanello 2016 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Marchesi Antinori S.p.A.  
Piazza Antinori, 3
50123 Firenze
Italien
Land: Italien  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Toskana  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc
Jahrgang: 2016
Alkoholgehalt: 14,00 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
Artikel-Nr.:6353520
  • 109,50 €

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    Grundpreis: 146,00 €/Liter
  • Menge:
  • Lieferzeit: Lieferzeit 1-2 Tage *
Trinktemperatur: 18-20°C

Rebsorte: 80% Sangiovese, 15% Cabernet Sauvignon, 5% Cabernet Franc

Charakteristik: Der Tignanello 2016 hat ein intensives Rubinrot.

Im Aroma vor allem Noten frischer roter Früchte, direkt und intensiv. Cassis und Brombeeren, in perfekter Balance mit Andeutungen von Schokolade und Lakritz.

Im Geschmack fokusiert und poitiert. Lebhaft, sehr elegant, weniger fleischig als üblich. Lebendige und seidige Tannine die große Komplexität und eine bedeutende Länge im finish. Kraftvolle eleganz zeichnen ihn aus.


Empfehlung: Ideal zu Gebratenem oder Geschmortem sowie zu dunklem Fleisch. Mindestens 2 Stunden vor dem Trinken öffnen und dekantieren.

Herkunft: Aus Trauben der 47ha Einzellage Tignanello von Santa Cristina produziert, auf 350-400m ü.d.M. gelegen, mit Südwest-Ausrichtung und kalkhaltigem Boden mit Tuffsteinanteilen. Der erste Sangiovese, der in Barriques ausgebaut wurde und der erste moderne Rotwein, der mit nicht-traditionellen Rebsorten wie Cabernet ergänzt wurde. Er war auch einer der ersten Rotweine, der im Chianti-Gebiet ohne Anteil von weißen Trauben produziert wurde. Tignanello wurde erstmalig 1970 aus Trauben von einem einzigen Weinberg vinifiziert. Er enthielt 20% Canaiolo sowie 5% Trebbiano und Malvasia und wurde in kleinen Eichenholzfässern gereift. Mit Jahrgang 1971 wurde er als Vino da tavola di Toscana als "Tignanello" deklariert. Mit diesem Jahrgang hat er sich von den Produktionsnormen des Chianti Classico abgekoppelt; mit dem Jahrgang 1975 wurde auf weiße Trauben vollständig verzichtet. Seit dem 1982er Jahrgang ist die Zusammensetzung mit der aktuellen identisch geblieben. Tignanello wird ausschließlich in den besten Jahrgängen erzeugt. Er wurde nicht produziert in den Jahren 1972, 1973, 1974, 1976, 1984, 1992 und 2002. Robert Parker sagte zu diesen 2004er, daß dies wohl der beste Tignanello ist. Marchese Piero Antinori, welcher den 2001er und dann den 2003er favorisierte, hielt den 2004er Jahrgang für seinen bisher besten.

Ausbau: Der Tignanello Weinberg wird als einer der letzten abgeerntet und ausschließlich sorgfältig ausgelesene Trauben werden für diesen Wein verwendet.
Die heiße und trockene Vegetationszeit erforderte eine sorgfältige und aufmerksame Auswahl in all den herausragenden Momenten der Erntearbeiten. Während der Lese war es wichtig, die Traubenbündel mit besonderem Augenmerk auf die Exposition gegenüber der Sonne und im Hinblick auf die Integrität der Beeren auszuwählen. Die Lese komplett von Hand durchgeführt, nahm die verschiedenen Rebsorten in Betracht, aber auch Reife und die Höhenlage der einzelnen Parzellen des Weinberga Tignanello. Die Parzellen wurden eine nach der anderen geerntet um die Trauben auf der Grundlage der besonderen Merkmale, der besonderen Ausdrücke ihres Terroirs fermentieren zu können. Im Keller wurden die Trauben entrappt und gingen dann zur manuellen Auslese zu den Sortiertischen. In dieser Phase ist die Liebe zum Detail auf dem Höhepunkt, das Ziel war der Ausschluß jenes kleinen Prozentsatzes von welken oder überreifen Beeren, um nur Trauben mit perfekter Integrität zu den Gärtanks zu bringen. Während der Gärung und der Zeit des Hautkontaktes in den konischen Gärtanks, wurde der Most allmählich in Wein verwandelt und extreme Sorgfalt wurde den Aromen gewidmet, der Extraktion von Farbe und dem Umgang mit Tanninen, ausgerichtet auf Süße und Eleganz. All dies benötigt viel Feingefühl, eine tiefgreifende Kenntnis der Trauben und eine konstante Aufmerksamkeit auf den Wein, der erst nach regelmäßigen täglichen Verkostungen von den Schalen getrennt wurde. Nach der Trennung von den Häuten durchlief der Wein einen vollständigen biologischen Säureabbau – im Faß - um zusätzliche Finesse und Trinkgenuss hinzuzufügen. Ein 12 bis 14 monatige Lagerung in französischen und ungarischen Eichenfässern, einige neu, teilweise schon einmal verwendet, begann. Während dieser Zeit reiften die verschiedenen Partien, separat vergoren und gereift, nach Sorte und Weinbergcharekteristik getrennt, in Eichenholz und wurden dann ein paar Monate vor der Abfüllung vermischt. Er reifte weiter 12 Monate in der Flasche.