Chateau Leoville Barton Saint-Julien 2006 0,75 ltr.

Chateau Leoville Barton Saint-Julien 2006 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Chateau Langoa & Leoville Barton  
33250 Saint-Julien-Beychevelle
Frankreich
Land: Frankreich  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Saint-Julien  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc
Jahrgang: 2006
Alkoholgehalt: 12,50 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
Artikel-Nr.:6503246
  • 79,95 €

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    Grundpreis: 106,60 €/Liter
  • Menge:
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Trinktemperatur: 17°C

Rebsorte:
Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc

Charakteristik:
Wunderschönes Rubinrot und wunderschönes facettenreiches Cassisbouquet mit Brombeer-, Edelholz- und Mokkanoten.  Anklänge an rote Früchte, erdige und mineralische Noten. Im Geschmack feinste Noten von Heidelbeeren und Brombeeren, Cassis. Florale Aromen, komplexe Struktur, sehr geschmeidig, elegant. Eine schöne Würzigkeit und eine feine Süße am Gaumen. Ein Hauch Kokos und cremige Tannine runden das lange Finale dieses sinnlichen St. Julien ab.

Empfehlung: Ein perfekter Begleiter zu würzigem Fleisch, besonders Wild wie. z.B. Hirschrücken, aber auch zur provencalischen Lammkeule und aromatischen Käsesorten.

Herkunft: Das Château Léoville-Barton ist eines der berühmtesten Weingüter von Bordeaux. Seit der Klassifikation von 1855 ist das Weingut als Deuxième Grand Cru Classée eingestuft, zweithöchste Stufe der Klassifikationen. Es liegt in Saint-Julien, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ort Pauillac. Die drei Güter Léoville (las Cases, Barton und Poyferré) gehörten bis ins 18. Jahrhundert zusammen. Barton ist das kleinste von ihnen und fertigt den zweitbesten Wein hinter Las Cases. Der Wein von Barton wird auf dem benachbarten Château Langoa-Barton ausgebaut, unter strikter Wahrung der Trennung der unterschiedlich klassifizierten Gewächse. Beide Güter stehen im Besitz der irisch-stämmigen Weinhändler-Familie Barton. Der Inhaber, Anthony Barton, ist ein Mann in den Siebzigern, ein Original und einer der Grandseigneurs des Bordeaux-Weines. Die Weinbaugeschichte der Familie Barton läßt sich bis in das Jahr 1725 zurückverfolgen. Der junge Ire Thomas Barton siedelte mit seiner Familie in die Gegend von Bordeaux über und gründete einen Weinhandel. Er belieferte insbesondere den holländischen und den irischen Markt. Bereits im Jahr 1728 exportierte er 2700 Faß Wein, und im Jahr 1745 war er bereits der bedeutendste Weinhändler von Bordeaux. Seine Geschäftserfolge ermöglichten es dem French Tom genannten Barton mit Château Le Bosq in Saint-Estèphe ein eigenes Weingut zu erwerben. Sein Enkel Hugh Barton (1766–1854) dynamisierte den Handel weiter, indem er sich mit dem französischen Reeder Daniel Guestier zusammentat. Guestier betrieb das Schiff "Le Grand Nancy", daß aufgrund seiner Schnelligkeit die englische Seeblockade vor der französischen Küste durchbrechen konnte. Daher konnte das Handelshaus Barton & Guestier den Handel mit Wein nahezu unbeschadet in vollem Umfang weiterführen. Während der französischen Revolution musste Hugh Barton nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt im Jahr 1793 das Land aus Sicherheitsgründen verlassen und sein Partner Guestier führte das Geschäft zeitweise allein. Nach der Rückkehr von Hugh kaufte er im Jahr 1821 das Château Langoa Barton und nur 5 Jahre später erwarb er einen Teil des Léoville-Besitzes und gründete Château Léoville Barton. Zum Chateau gehören heute 47ha Rebfläche, gelegen nahe der Gironde, zwischen dem Fluß und den riesigen Ländereien von Chateau Talbot. Hier liegt das typische St Julien Terroir vor, geröllhaltige Böden über tieferen Lagen von Ton. Bestückt sind die Weinberge mit 72% Cabernet Sauvignon, der Rest verteilt sich auf 20% Merlot und 8% Cabernet Franc, was die klassische, Cabernet dominierte Ausrichtung der Weine von Léoville Barton wiederspiegelt. Ein großer Teil sind alte Reben, ein anderer wichtiger Einflußfaktor auf die Qualität. Die Weine entstehen allerding in den Kellern von Langoa Barton, es gibt tatsächlich gar keinen eigenen Keller in Léoville Barton. Die Gärung findet in hölzernen Bottichen statt, die Temperatur wird kontrolliert und der gärende Most wird umgepumpt. Die Maceration dauert ungefähr zwei Wochen, je nach dem Traubenergebnis des jeweiligen Jahrganges. Die Weine verbringen bis zu 20 Monate in Eiche, 50% ist jedes Jahr neues Holz. Der Wein wird geschönt und vor der Abfüllung in Flaschen gefiltert. Das alles unter den wachsamen Augen von etate manager Michel Raoult zusammen mit Anthony Barton und seiner Tochter Lilian, die schon die nächste Generation Barton repräsentiert. Es werden zwei Hauptweine mit insgesamt ca. 20000 Kisten jährlich erzeugt. Der grand vin ist der Chateau Léoville Barton, der Zweitwein ist der Reserve de Léoville Barton.

Ausbau:
  Die Vinifizierung erfolgt in traditionellen, jedoch temperaturgesteuerten 200-hl-Holzgär-Bottichen bei 30-32 °C. Die Gärung dauert fünf Tage, der Wein bleibt bei täglichem Umpumpen, ca. zwei Wochen auf der Maische. Nach der malolaktischen Gärung wird der Wein in Barriques umgefüllt.