Brio de Cantenac Brown 2014 0,75 ltr.

Brio de Cantenac Brown 2014 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Chateau Cantenac Brown  
Château Cantenac Brown
33460 Cantenac – Margaux
Frankreich
Land: Frankreich  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Margaux  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 13,00 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
Artikel-Nr.:6503266
  • 32,50 €

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    Grundpreis: 43,33 €/Liter
  • Menge:
  • Lieferzeit: Lieferzeit 1-2 Tage *
Trinktemperatur: 16-18°C

Rebsorte: 65% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot, 5% Cabernet Franc

Charakteristik:
Granatrot. Ein komplexer Duft von schwarzen Johannisbeeren und Vanille und Anklänge von Schokolagde elegante Frucht, samtige Tanninstruktur, würziger Nachhall.

Empfehlung: Zu allen kräftigen Fleischgerichten und zu reifem Hartkäse. Oder einfach solo.

Herkunft: Chateau Cantenac Brown wurde im Jahre 1754 vom irisch-stämmigen Jacques Boyd gegründet. Es liegt in der Gemeinde Margaux am linken Ufer der Gironde auf der Halbinsel Médoc, nördlich der Stadt Bordeaux. Der Name des Gutes geht allerdings auf den Maler Brown zurück, der auch das sehr schöne Chateau im traditionellen Tudorstil entworfen hat. Das heutige Gut wurde von John Lewis Brown, Sproß einer englischen Kaufmannsfamilie schottischer Abstammung und bedeutender Tiermaler entworfen und gebaut. Er huldigte einer dreifachen Leidenschaft: Frauen, Wein, Tiere. Die Frauen brachten ihn um seinen Besitz, der Wein brachte ihn um. Über die Rolle der Tiere ist nichts bekannt. Für Brown war das Château Kulisse für seine grand parties. 1843 wurde das Gut an den Bankier Gromard verkauft, der auch Besitzer war als es 1855 die Grand Cru classification erhielt. 150 Jahre später kaufte die Familie von Simon Halabi es und setzte neue Maßstäbe. Vorher hatte es jedoch lang, unruhige Jahrzehnte mit mehreren Besitzerwechseln gegeben bis Cantenac Brown 1989 an die Versicherungsgesellschaft AXA verkauft wurde. Durch größere Investitionen und die Beratung durch die Legende Jean Michel Gazes von Chateau Lynch Bages ging die Qualität seitdem steil nach oben. Der Versicherungs-Konzern bewieß eine glückliche Hand bewies, indem er Jean-Michel Cazes und sein brillantes Weinbereitungs-Team mit der Leitung beauftragte. Seit dem Jahrgang 2001 gibt es einen Zweitwein, Brio du Château Cantenac Brown, vorher Château Canuet. Seit 2005 ist Cantenac Brown im Besitz der Familie Halabi. Die Weinberge mit 54ha Rebfläche sind mit Cabernet Sauvignon (65%), Merlot (30%) und Cabernet Franc (5%) bestockt. Der Wein wird in zu 50% neuen Barriques ausgebaut. Das Terroir des Château Cantenac-Brown ist kieselhaltig und sehr typisch für die Médoc Region. Sein Boden ist perfekt für Trauben und ganz besonders für Cabernet Sauvignon. Unter der Familie von Simon Halabi ist der General Manager / Winemaker José Sanfins. Die Reben sind im Schnitt 35 Jahre alt, gezogen im doppelten Guyot. Ihre Pflanzdichte reicht von 8500 bis 10000 Stöcken pro Ha. Der Ertrag wird mit 4500 Litern pro ha eingebracht. Im Sommer werden ein Teil der Blätter und die zweiten Triebe entfernt. Die grünen Trauben werden ausgedünnt. Alle Parcellen werden sorgfältig beobachtet, von der Knospe bis zur Lese. Auf Grund dieser Einschätzung werden nicht alle Parcellen für den Erstwein verwendet. Die weniger geeignet erscheinenden Traube kommen in den Brio de Cantenac Brown. Zusätzlich wird der Sijac de Château Cantenac Brown ausgebaut.

Ausbau: Die Ernte findet im Frühherbst in Handlese statt. Die Trauben werden noch im Weinberg ausgelesen, bevor sie auf in Raufen zu temperaturkontrollierten Edelstahltanks gebracht werden. Nach der Entrappung und vor dem Quetschen werden die Beeren nochmals auf einem Rütteltisch selektiert. Die alkoholische Gärung dauert rund 10 Tage und wird gefolgt von der malolaktischen Säureumwandlung in den Fässern und Gärbottichen. Die Parcellen werden einzeln nach Rebsorte und Alter vinifiziert, was eine große Präzision bei der Selektion des endgültigen blends von Château Cantenac Brown erlaubt. Nach dem blending reift der Wein für 12-15 Monate in Eichenfässern aus gespaltenen Eichendauben aus Zentralfrankreich. Beim Brion sind 50% der Fässer neu, die restlichen 1 Jahr alt. Luft dringt durch die Poren des Holzes und oxidiert den Wein sanft. Die Eiche bringt die Eleganz seiner Tannine. gleichzeitig fördert die Enge der Fässer das Abscheiden der Schwebstoffe über die Monate. Während diese Reifungsprozesses wird der Wein schließlich sehr sorgfältig 3 bis 4 mals jährlich abgezogen, um den klaren Wein von den Schwebeteiclchen und den Hefen zu trennen. Jeder Abzug wird faßweise durchgeführt und jedesmal die Klarheit mit Hilfe einer Glasprobe, die vor eine Kerze gehalten wird, geprüft. Zwei Mitarbeiter des Kellers sind dafür übers Jahr verantwortlich. Wenn ein Cyclus beendet ist, beginnt es wieder von vorn. Danach, nach ausreichender Reifung kommt der Wein wieder in die Mischbottiche um die Abfüllung vorzubereiten. Hier wird nochmals eine Assemblage durchgeführt, um die Weine aus den neuen und den gebrauchten Fässern zu harmonisieren und zu vermählen, da sie unterschiedlich gereift sind. Der Wein wird mit eiweiß geschönt und geklärt. Die Abfüllung erfolgt vor dem Sommer des zweiten Jahres des Weins mit 11000 Kisten pro Jahr für den Hauptwein, der Brio ergibt nur 7500 Kisten. Beim Erstwein reifen 20% in neuer Eiche und 80% in 1 jährigen Fässern.