Philipp Kuhn Laumersheimer Edelsatz 0,75 ltr.
Gewürztraminer & Riesling trocken 2019

Philipp Kuhn Laumersheimer Edelsatz 0,75 ltr. Gewürztraminer & Riesling trocken 2019
Bewertung: 3,0
Lebensmittel-
unternehmer:
Weingut Philipp Kuhn  
Großkarlbacher Straße 20
67229 Laumersheim
Land: Deutschland  
Weinart: Weißwein  
Anbaugebiet: Pfalz  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Gewürztraminer, Riesling
Jahrgang: 2019
Alkoholgehalt: 12,50 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Gewicht: 1,500 kg
Enthält: Sulfite
EAN: 4260134130073
Artikel-Nr.:6361121
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    Grundpreis: 17,87 €/Liter
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Trinktemperatur: 8-12°C

Rebsorte: 70% Gewürztraminer, 30% Riesling

Charakteristik:  Leuchtend hellgolden.
Im Aroma sehr charaktervoll und charman, der Gewürztraminer bringt Noten von Rosen, reifen Litschis und feinen Muskatanklängen. Dazu der Riesling, untermalt diese duftigen Noten mit markanter Mineralität und frischenZitrusnoten.
Im Geschmack voluminös, knackig und frisch, bezauberbd. Gerade der Riesling sorgt dabei immer wieder für Eleganz und Würde, damit das Schaulaufen der Aromen nicht übertrieben wird.
Das Finale wird schließlich von zartem Schmelz und einem dezenten Hauch Fruchtsüße bestimmt.

Empfehlung: Eine traumhafte Cuvée, die eindrucksvoll beweist, dass sortenreine Weine nicht zwangsläufig die Krönung der Weinwelt sein müssen.

Herkunft: Die Weinberge mit einer Fläche von 20ha sind zu 50% mit roten Rebsorten bestockt. Der Schwerpunkt liegt auf Spätburgunder ergänzt durch national und international hochwertige Rebsorten wie Frühburgunder, St. Laurent, Merlot und Cabernet Sauvignon. Die anderen 50% Weinberge mit weißen Rebsorten bestockt. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling und den weißen Burgundersorten, ergänzt durch national und international hochwertige Rebsorten wie Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und Viognier. In seiner Lagenkatalogisierung bescheinigte schon der Weinfachmann Johann Philipp Bronner im 18. Jahrhundert dieser Region sehr gute weinbauliche Bedingungen. Lagenkarten von 1837 verwenden bereits Gewannnamen, die noch heute für die besten Weine stehen. Während im Zuge der Globalisierung die Herkunft unserer Lebensmittel immer unübersichtlicher wird, können wir von alters her den Ursprung unserer Weine auf den Quadratmeter genau dokumentieren. Dafür erntet Kuhn Anerkennung. Weltweit. Spitzenweine können nur im Einklang mit der Natur entstehen. Daher werden alle Weinberge nach den Prinzipien des naturnahen Weinbaus kontrolliert umweltschonend bewirtschaftet. Dazu gehören der Verzicht auf Insektizide und Herbizide und die Förderung der Artenvielfalt. Die Reben werden vorwiegend mit Biokompost versorgt und es werden spezielle Wintereinsaaten zur Erhaltung und Stärkung der Pflanzen eingesetzt, denn ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für eine gute Versorgung der Pflanzen und die natürliche Ausreifung der Trauben.

Gutsweine mit der blauen Kapsel: Basis- oder Gutsweine – die mit der blauen Kapsel – sind Alltagsweine für Anspruchsvolle, die das regionale Terroir in Perfektion wiederspiegeln. Auch hier geht Klasse vor Masse: Ertragsobergrenze sind 75 hl pro Hektar.
Ursprungsweine mit der silber Kapsel: Nur Weine aus traditionellen Rebsorten und aus anerkannt hochwertigen Lagen dürfen mit Herkunftsbezeichnungen gekennzeichnet werden. Die Erträge aus den klassifizierten Lagen oder gebietstypischen Terroirs werden auf unter 60 hl pro Hektar im Ertrag reduziert.
Große Gewächse mit der Gold Kapsel: Aus den hochwertigsten Parzellen des Weinguts entstehen die trockenen Großen Gewächse und einige, wenige fruchtsüße Prädikatsweine. Die Weine haben ein sehr niedriges Ertragsniveau von unter 45 hl pro Hektar und gehören zu den nationalen und internationalen Topgewächsen.
Trinto Trocken akzentuiert: Steht für drei rote Rebsorten. Trockener Rotwein aus drei typischen, Pfälzer Rotweinsorten: Dunkelfelder, Portugieser und Regent. Nach der Handlese und der traditionellen Maischegärung reift der Wein 16 Monate im alten großen Eichenholzfaß und gebrauchten älteren Barriques. Mittelschwerer Rotwein mit wunderbaren Fruchtakzenten, nicht so schwer im Alkohol, dennoch komplex im Geschmack.

Laumersheimer Mandelberg
Alte Weinbergslage, deren Name auf früher wirtschaftlich genutzte Mandelbäume zurückzuführen ist. Man sieht viele noch heute im Landschaftsbild. Nach Süden geneigter Rebenhang, 140m hoch, der sehr heterogene geologische Varianten zu bieten hat. Mehrheitlich findet man hier Kalkstein in üppiger Ausprägung. In anderen Abschnitten finden sich tiefgründige, mehrere Meter starke Lösslehmschichten auf kalkhaltigem Grundgestein. Ideales Terroir für fruchtbetonte, saftige Riesling und kraftvolle Burgunder.

Laumersheimer Kapellenberg
Einzige Lage in Laumersheim, die nicht auf Kalk und Lösslehm aufgebaut ist. Der Kapellenberg ist eine prähistorische Sandbank. Der Rhein und die Urstromtäler lagerten hier über Jahrtausende Sand und Kies an. In dieser Lage mit ihrem kreideweißen, feinen Sand stehen ausschließlich Rieslinge. Die Weine sind in höchstem Maß elegant, feinfruchtig und leichter als die Rieslinge vom Kalkstein. Der Name Kapellenberg ist zurückzuführen auf die Heilig-Kreuz-Kapelle, die zur Erinnerung an das im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Dorf Berghaselbach errichtet wurde.

Lagen für Große Gewächse

Laumersheimer Kirschgarten
Älteste und berühmteste Weinbergslage in Laumersheim. Ein Abzweig des weltbekannten Klosters zu Lorsch, genannt „Zum Kirschgarten“, hatte hier in Laumersheim Weinbergsbesitz. Die örtlichen Weinbauern, die das Land im Frondienst beackerten, prägten daher den Namen „Kirschgarten“ für diesen Teil der Gemarkung. Unterschiedlich hoch aufgewehter eiszeitlicher Löss auf einem massiven Kalksteinfels. Exponierte Südhanglage, 120m hoch, mit feinem Kalksteingries im Oberboden. In manchen Abschnitten findet sich extrem kalkreicher Mergelboden mit Schwarzerdeanteilen. Der Kirschgarten ist in der Nordpfalz eine der Spitzenlagen für große Burgunder und Rieslinge.
Voluminöser Riesling, aus der Großen Gewächslage “Kirschgarten“. Dieser Abschnitt des Kirschgarten liegt an der direkten Abbruchkante zum Rheintal. Hier tritt der massive, urzeitliche Kalksteinfels hervor, der für die Typizität dieser Weine verantwortlich ist.

Laumersheimer Steinbuckel
Laut Johann Philipp Bronner, einem Weinfachmann aus dem 18. Jh., eine der exponiertesten Weinlagen im Leininger Land. Besonders auffällig sind die markanten Bodenstrukturen, Kalkreicher, stark mit Kalkstein durchsetzter Mergelboden. Der „Steinbuckel“ ist der 150m hohe Südhang eines Talkessels. Etwas kühlere Winde aus dem nicht weit entfernten Leiniger Tal lassen die Trauben langsamer reifen und die charaktervollen Böden geben ihnen die typische Würze. „Steinbuckel“-Weine sind unter unseren Großen Gewächsen die langlebigsten Weine.

Ausbau: Im Edelstahltank vergoren.

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