Bassermann-Jordan Forster Ungeheuer 0,75 ltr.
Riesling GG trocken 2018

Bassermann-Jordan Forster Ungeheuer 0,75 ltr. Riesling GG trocken 2018
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Lebensmittel-
unternehmer:
Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan  
Kirchgasse 10
67146 Deidesheim
Land: Deutschland  
Weinart: Weißwein  
Anbaugebiet: Pfalz  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2018
Alkoholgehalt: 13,00 % vol
Säuregehalt: 7,60 g/l
Restsüße: 3,20 g/l
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
EAN: 4026907183901
Artikel-Nr.:6831157
  • 32,00 €

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    Grundpreis: 42,67 €/Liter
  • Menge:
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Trinktemperatur: 8-12°C

Rebsorte: Riesling

Charakteristik: Ein Riesling mit feiner Hefewürziger Aromatik. Außerdem zeigt er etwas Apfel, nassen Stein und Zitrus.

Am Gaumen hat das Ungeheuer einen herben Biss, ist mineralisch und hat enorme Tiefe.


Empfehlung: Paßt ausgezeichnet zu Krustentieren und Fischgerichten aber auch zu hellem Fleisch.
Der Wein ist noch sehr verschlossen und deutet bisher nur im Ansatz, sein ganzes Potential an.

Herkunft: Die Weinbergslagen des Weingutes befinden sich alle im Kerngebiet der Mittelhaardt zwischen Ruppertsberg und Forst. Die Bodenklassifizierung nach dem Königl.-Bayr. Grundsteuergesetz von 1828 läßt erkennen, daß das Weingut über einen außergewöhnlich hohen Anteil an erstklassigen Lagen verfügt. Dies ist der Grundstock für Weine höchster Qualität. Die Geschichte des Weinguts Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan ist die Geschichte einer Familiendynastie, die den Qualitätsweinbau mit begründet hat und seit knapp 300 Jahren maßgeblich beeinflusst. Generation um Generation gehen bedeutende Persönlichkeiten aus ihr hervor, die mit Intelligenz, Sachverstand und Spürsinn sowie wirtschaftlichem und politischem Einfluss die Bedeutung des Gutes und pfälzischer Spitzenweine zu erhalten und auszubauen wissen – bis in den Rang der Weltspitze.
Als angesehene Politiker stehen sie mit den einflussreichsten Persönlichkeiten
ihrer Zeit in Kontakt und tragen maßgeblich zur Verbesserung der gesetzlichen
Rahmenbedingungen für den Weinbau bei. Als Kunstmäzene bescheren
sie etlichen Museen wertvollen Besitz und machen sich um den Erhalt des Pfälzer Kulturguts verdient. Als Wissenschaftler arbeiten sie an verbesserten Anbaumethoden und verfassen das Standardwerk zur Geschichte des Weinbaus. Als Weinbauexperten scheuen sie keine Kosten und Mühen, ihr Können und Wissen sowie die Qualität ihres Besitzes permanent weiterzuentwickeln. Mit dem erstmaligen Ausbau seiner Weine nach Lagen brachte Andreas Jordan 1802 den Qualitätsweinbau in die Pfalz. Die umfangreichen Terroir-Facetten unserer Lagen bilden bis heute die Grundlage großer BJ-Weine. Unsere "Ersten Lagen" aus denen wir unsere Grossen Gewächse keltern (bzw. in den nächsten Jahren keltern werden) sind rot hinterlegt. Die Einstufung der Weinbergslagen nach ihrem Potential beruht bei uns in der Pfalz hauptsächlich auf der jahrzehnte- und jahrhundertelangen Erfahrung der hier Weinbau betreibenden und fand mit dem königl. bay. Staatskataster im Jahre 1828 seine erste Niederschrift in der Neuzeit. Bassermann-Jordan steht seit jeher für erstklassige Lagen. Die Weinberge in Forst, Deidesheim und Ruppertsberg umfassen 49 Hektar Rebfläche in 20 Einzellagen. Davon sind mehr als ein Drittel Spitzenlagen wie Hohenmorgen, Kirchenstück und Jesuitengarten. Über die Jahrhunderte haben wir stets an qualitätssteigernden Anbaumethoden gearbeitet, mit Forschergeist und Unternehmerkraft, innovativ und gleichzeitig kulturbewahrend. Der behutsame Umgang mit den Trauben und die gezielte Selektion, d.h. akribische Handarbeit, standen dabei immer im Vordergrund. Das Ergebnis sind individuelle, charakterstarke Weine. Kein Grund, nicht weiter an qualitätsverbessernden Maßnahmen zu arbeiten. Dazu gehört z.B. die Hinwendung zu biologischen Anbaumethoden: Vorbeugender Pflanzenschutz durch natürliche Präparate und noch mehr Handarbeit. So kann eine artenreiche Flora und Fauna entstehen, die Bemühungen um einen naturnahen und nachhaltigen Wein unterstützt. Darüber
hinaus investiert man in Forschung bezüglich weiterer klimaschützender
Anbaumethoden.
Die Lage liegt am westlichen Hang von Forst und ist wohl die bekannteste Forster, wenn nicht sogar Pfälzer Weinbergslage. Spektakuläre Tropfen wachsen hier Jahr für Jahr. Die Weine sind prädestiniert für beste Qualitäten. Nicht nur Goethe, sondern auch Otto von Bismarck schätzte das Forster Ungeheuer sehr: „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer.“ Hier war kein Monster, sondern ein Personenname prägend. In Deidesheim gab es im 17. Jahrhundert einen Stadtschreiber mit dem Namen Johann Adam Ungeheuer, der im Jahre 1699 starb. An der Klosterkirche in Mußbach findet sich ein Grabmal mit dem Namen Ungeheuer.
Basaltverwitterungsboden mit sandigem Ton bzw. sandigem Lehm; Kalksteingerölleinlagerungen, wechselhaft.

Ausbau: Die einzelnen Weinberge im Ungeheuer wurden getrennt von Hand gelesen, gepresst und ausgebaut. Der Großteil wurde im Holzfass vergoren, ein kleiner Teil im Stahltank.