Rothweiler, Hessische Bergstraße 0,75 ltr.
Auerbacher Fürstenlager, Primitivo trocken 2017

Rothweiler, Hessische Bergstraße 0,75 ltr. Auerbacher Fürstenlager, Primitivo trocken 2017
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Lebensmittel-
unternehmer:
Weingut+Weinkellerei Rothweiler  
Berliner Ring 184
64625 Bensheim-Auerbach
Hessen
Deutschland
Land: Deutschland  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Hessische Bergstraße  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Primitivo
Jahrgang: 2017
Alkoholgehalt: 13,0 % vol
Inhalt: 0,700 Liter
Enthält: Sulfite
Artikel-Nr.:6990707
  • 11,20 €

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    Grundpreis: 16,00 €/Liter
  • Menge:
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Trinktemperatur: 16-18°C

Rebsorte: Primitivo

Charakteristik:  Im Aroma würzig, Noten von Sandelholz und Zimt. Zurückhaltend, aber an der Luft wird er zugänglich, dicht und bringt würziges Holz zur Geltung. Viel feingliedriger aber saftiger als die auf Wucht getrimmten Apulier.

Im Geschmack ein mittlerem Körper, leichte Frucht und mit einem würzigen anhaltenden Nachklang.


Empfehlung: Einfach probieren, paßt auch zu weniger kräftigen Gerichten.

Herkunft:  Hanno Rothweiler - nicht als Winzer geboren – aber zum Winzer geboren. Als Kind einer Nicht-Winzerfamilie hat er trotzdem schon früh seine Begeisterung für Natur und Handwerk den Berufswunsch geprägt. Landschaftsbau sollte es am liebsten werden und ist es dann ja auch irgendwie geworden.
Nach dem Abitur und schon während der Lehre beim Weingut Seitz in Auerbach entstanden 1983 seine ersten Weine, ab 1984 im ersten eigenen Keller in der Bachgasse.
Nach der Lehre und anschließender Fortbildung zum staatlich geprüften Weinwirtschafter folgte im Jahr 1991 der Abschluss als Winzermeister.
Seit 2010 befindet sich das Weingut Rothweiler im Berliner Ring 184 in Bensheim-Auerbach – mit dem roten Türmchen, dass inzwischen zu einem Wahrzeichen für eine feine Weinadresse geworden ist
Heute vermarktet das Weingut ca. 5,5 ha Rebfläche in den Lagen Zwingenberger Steingeröll, Auerbacher Fürstenlager, Auerbacher Rott, Bensheimer Wolfsmagen, Heppenheimer Steinkopf und Heppenheimer Eckweg.
Was sich in all den Jahren nicht geändert, aber sicher verändert und verstärkt hat, ist die Liebe zum Beruf und die Begeisterung am Handwerk „Weinmachen” – mit allem was dazugehört. Und diese Liebe und Begeisterung schmeckt man ein wenig aus allen Produkten heraus.
Abgesehen davon, dass für jedes Weinbaugebiet nur bestimmte Rebsorten zugelassen sind, werden auch nur die Sorten angebaut, zu denen der Kellermeister ein erbauliches Verhältnis hat:
Riesling, Grauer Burgunder, Ehrenfelser, Gewürztraminer, Grüner Silvaner, Chardonnay, Auxerrois, Weißburgunder, Gelber Muskateller, St. Laurent, Dornfelder, Syrah, Dakapo, Regent, Cabernet Sauvignon, Acolon und irgendwie wohl auch zum italienischen Primitivo.
Die Rotweinsorte Primitivo, in Kalifornien Zinfandel ist ursprünglich wohl eine kroatische oder ungarische Sorte, die aber an der Bergstraße seit über 400 Jahren angebaut wurde. DNA-Analysen zeigen das eine Rebsorte namens Blauer Scheuchner, die sich an der hessischen und der badischen Bergstraße früher wohl fühlte und deren alte Reben man im frühen 21. Jahrhundert an der Bergstraße u.a. bei Heidelberg an über 100 Stellen wieder fand, genetisch mit dem italienischen Primitivo bzw. dem kalifornischen Zinfandel identisch waren.
Der Klimawandel macht es möglich, aber einfach ist die Traube nicht, sie trägt viel, aber die Weine werden dann dünn, sie ist empfindlich gegen Regen, sie muß oft grün gelesen werden, Ertragsreduzierung ist Pflicht.