BGW "Blütenserie" Rivaner trocken 2018 0,75 ltr.

BGW "Blütenserie" Rivaner trocken 2018 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Bergsträsser Winzer eG  
Darmstädter Strasse 56
D-64646 Heppenheim
Land: Deutschland  
Weinart: Weißwein  
Anbaugebiet: Hessische Bergstraße  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Rivaner
Jahrgang: 2018
Alkoholgehalt: 12,00 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
EAN: 4002066000877
Artikel-Nr.:6410202
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Trinktemperatur: 8-11°C

Rebsorte: Rivaner

Charakteristik: Die unkomplizierten Weine des Müller-Thurgau sind geschmacklich leicht zugänglich und werden aufgrund ihrer harmonischen Charaktereigenschaften gerne getrunken. In der Farbe sind sie eher blaßgelb bis hellgelb und haben einen leichten bis mittelkräftigen Körper. Tragen die Weine die Bezeichnung „Rivaner", so kann man davon ausgehen, daß es sich um einen trockenen, eher jugendlichen, leichten und frischen Wein handelt. Die Rebsorte reift früh und liefert süffige, manchmal blumige, mit einem feinfruchtigen Muskataroma versehene Weine. Das Aroma erinnert zuweilen auch an grünen Apfel, Zitrone, grüne Paprika, Geranie. Die Säure fällt eher mild aus.

Empfehlung: Müller-Thurgau-Weine sind meist unkomplizierte Zechweine und sie eignen sich zu zart-aromatischen Speisen. In der Weinempfehlung zur Speise liegt man fast immer richtig: Er passt zu leichten Rind- und Schweinefleischgerichten, zu fast allen Gemüsen (Spargel!) und zu vielen Variationen von Fisch.

Herkunft: Das mittelständige Unternehmen Bergsträsser Winzer eG wurde im Jahr 1904 als „Starkenburger Winzerverein“ in Heppenheim gegründet. Bis 1960 dienten die Wirtschaftsgebäude des Kurmainzer Amtshofes als Betriebsstätte, ehe die Grundsteinlegung zu einem neuen, modernen Kellerei- und Betriebsgebäude an der Darmstädter Strasse erfolgte.
Das heutige Betriebsgelände wurde im Jahr 1959 erschlossen und in sieben Bauabschnitten zum derzeit größten Erzeugerbetrieb für Wein in Hessen kontinuierlich ausgebaut. Heute bieten die Kellereinrichtungen und das Flaschenlager rund 7 Mio. Liter Kapazität zur Einlagerung von drei Durchschnittsernten. 458 Mitglieder bewirtschaften entlang der Hessischen und Badischen Bergstrasse in 17 Einzellagen exakt 263ha Rebfläche. Die Bergsträsser Winzer eG hat einen Erfassungsgrad von rund 51% der Rebfläche an der Hessischen Bergstrasse somit kommt ihr für die Winzerschaft eine hohe und verantwortungsvolle Bedeutung zu. Das modern geführte Traditionsunternehmen bietet den Winzern und Kunden gleichermaßen ein hohes Maß an Verantwortung und Verpflichtung. Neben der Beratung und Betreuung der genossenschaftlich organisierten Winzerschaft liegt die Hauptaufgabe in der Erfassung, Verarbeitung und Produktion von Weinen, Sekten und Nischenprodukten mit dem Ziel der bestmöglichen Vermarktung. Dazu wird seit 1984 ein eigener Infodienst für die Mitglieder (BGW-Aktuell) unterhalten. Infoabende, Rundgänge und Lehrfahrten runden das Programm ab. Die Erzeugung des Traubengutes und der Ausbau der Weine erfolgen nach dem Motto „Klasse statt Masse“. Dies geschieht stets im Einklang mit Natur und Umwelt, im Weinberg, im Keller und in der Vermarktung. Ein eigenes QM-System mit Überprüfung der Vegetation- und Rebenentwicklung in den Weinbergen ist die Vorraussetzung für die Herstellung von hochwertigen Produkten. Im Jahr 2002 wurde die Bergsträsser Winzer eG als erste deutsche Winzergenossenschaft nach den Richtlinien der DLG zertifiziert und darf das Prädikat „DLG empfohlene Winzergenossenschaft“ tragen. Eine Überprüfung und erneute Zertifizierung erfolgte im September 2005. Die Bergsträsser Winzer eG ist 16-facher Träger des Staatsehrenpreises des Landes Hessen und 6-facher Bundesehrenpreisträger. Erfolge bei der „Spirit and Wine Competition“ in London, insbesondere für den weltbesten Eiswein im Jahr 1998, oder bei den internationalen Weinwettbewerben Mundus Vini und Top Select belegen ebenfalls den hohen Qualitätsstandard der Weine. In diesem Sinne fühlt sich das Unternehmen zur Erfüllung der Winzer- und Kundenwünsche verpflichtet und entspricht in Produktion und Vertrieb den weinrechtlichen Forderungen. Damit eingeschlossen ist eine strenge Anwendung von Hygienevorschriften und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Das Unternehmen Bergsträsser Winzer eG sieht sich in der Verantwortung für die Winzerschaft, die durch ihre Arbeit einen hohen Beitrag zur Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft erbringen. Ohne Winzer, ohne Wein ist die Region um ein Stück Lebensqualität ärmer. Der Anbau der Reben und der Ausbau der Weine erfolgen im traditionellen Sinn und verzichtet auf gentechnisch manipulierte Materialien.
Der Heppenheimer Stemmler ist Teil der Heppenheimer Großlage Heppenheimer Schloßberg mit den Einzellagen Heppenheimer Centgericht (17ha), Heppenheimer Stemmler (105ha), Heppenheimer Steinkopf (35,9ha), Heppenheimer Maiberg und Heppenheimer Eckweg (115,6ha). Bis 2005 gab es noch die 19,6ha große Einzellage Heppenheimer Guldenzoll, im Süden von Heppenheim, in der Nähe der Landesgrenze gelegen. Sie wurde der Lage Heppenheimer Eckweg einverleibt. 1480 wurde er als Stemmeler, zuvor als Stennühel (Steinhügel) erwähnt. Die Rebfläche beträgt ca. 105 ha, die eine weit ausgedehnte Süd-, Süd-West- und Westlage rund um die Bergkuppe der Hubenhecke bilden. Auch hier dominiert der Rieslinganbau. Daneben finden sich Ruländer, Silvaner, Weißburgunder und Spätburgunder. Die Reben wachsen teilweise auf granithaltigem Untergrund mit Löß- und Lehmböden. Am Fuß des Hanges befindet sich auch Flugsand. Die Lage ist bekannt für herzhafte, kräftige und vorwiegend trocken ausgebaute Weine.
Mit einer Geschichte von mehr als hundert Jahren gilt der Müller-Thurgau als älteste und gleichzeitig erfolgreichste weiße deutsche Neuzüchtung. Professor Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau verdankt sie ihre Existenz und ihren Namen. Müller, der von 1850 bis 1927 lebte, züchtete in der Forschungsanstalt Geisenheim diese Rebsorte. Neuere Genuntersuchungen deuten zweifelsfrei darauf hin, dass ihm dies durch eine Kreuzung von Riesling x Madeleine royale gelang. In der schweizerischen Forschungsanstalt Wädenswil wurde die Sorte weiterentwickelt und 1913 nach ihrem Züchter benannt. Das Synonym Rivaner ist eine Kurzfassung der Worte Riesling und Silvaner. Diese beiden Sorten sah man irrtümlich lange Zeit als Eltern des Müller-Thurgau an.

Ausbau: Der Ausbau erfolgt in Edelstahltanks, mit denen gut die Frische und der Sortenduft erhalten werden kann. Meist handelt es sich um Qualitätsweine. Der Müller-Thurgau ist - von Ausnahmen (Spätlesen) abgesehen - ein Wein, der in den ersten Jahren nach der Ernte am besten schmeckt. Die Gärung findet unter der strengen Obhut unserer Kellermeister in Edelstahlbehältern und Holzfässern statt. Die Weißweine werden nach Erkenntnissen der modernen Kellerwirtschaft vinifiziert. So gehört die gekühlte Gärung mit entsprechender Gärkontrolle heute zum Standard um die natürlichen Rebsorten- und Gäraromen zu erhalten. Die lieblichen Wein werden überwiegend mit natürlicher Restsüße ausgebaut. Die Rotweinbereitung wird je nach Zustand des Lesegutes traditionell nach der Maischegärung oder durch eine Maischeerhitzung mit entsprechender Standzeit vorgenommen. Der Ausbau und die Lagerung der Rotweine wird in Holzfässern vollzogen. Erst nach einer entsprechenden Reifezeit werden die Weine auf Flasche gefüllt.

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