Waldulmer Pfarrberg
Spätburgunder trocken 20xx 0,75 ltr.

Waldulmer Pfarrberg Spätburgunder trocken 20xx 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Winzergenossenschaft Waldulm / Baden e. G.  
Weinstraße 37
D-77876 Kappelrodeck-Waldulm
Deutschland
Land: Deutschland  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Baden  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Spätburgunder
Alkoholgehalt: 13,50 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
Artikel-Nr.:6721603
  • 6,25 €

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    Grundpreis: 8,33 €/Liter
  • Menge:
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Trinktemperatur: 16-18°C

Rebsorte: Spätburgunder

Charakteristik: Intensiv süßlich-fruchtige Aromen von Süßkirschen, Himbeeren und Brombeeren. Im Hintergrund sind auch Anklänge von Bitterschokolade zu finden. Ein runder, weicher Waldulmer Spätburgunder.

Empfehlung: Für viele Speisen und Gelegenheiten ein charmanter Begleiter!

Herkunft: Die Rotweingemeinde Waldulm liegt im reizvollen Achertal, am Fuße der Hornisgrinde. Die vielfältige Natur mit dem besonderen milden Klima, der wunder-schöne Frühling mit seinem einmaligen Obstblütenmeer, der lange Sommer mit all seinen Früchten, die sonnenumfluteten Spätburgunder Reben inmitten einer farbenprächtigen Herbstlandschaft, sowie die herzliche Gastfreundschaft machen den Reiz dieser Region aus. Dabei spielt der Wein- und Obstbau eine zentrale Rolle. Die „badische Toskana“ bringt dan auch die herrlich fruchtigen Waldulmer Weine hervor. In keinem anderen Buch steht soviel über Reben und Wein, als in der Bibel und daß die Kirche seit jeher sehr mit dem Weinbau und der Verarbeitung der Weintrauben vertraut ist, ist in vielen Schriften und Bildern überliefert. So ist es auch nicht verwunderlich, daß der Weinbau nach dem 1. Weltkrieg in Waldulm durch die Pfarrherren und Geistlichen stark beeinflusst und geprägt wurde. Diese waren es auch, die zu ihrem eigenen Lebensunterhalt das erzbischöfliche Pfarrgut bewirtschafteten. Dieses Gut von 10ha Größe wurde im Volksmund als Pfarrberg bezeichnet. Es war unterteilt in 6ha Ackerfläche, 2,5ha Reben und 1,5ha Mischwald. Die Rebfläche galt als Versuchs- und Musteranlage der Badischen Landwirtschaftskammer in Karlsruhe die den Pfarrherren beratend zu Seite stand. Am 25. November 1928 nahm die Erfolgsgeschichte „Winzergenossenschaft Waldulm“ dann ihren Lauf. Vom damaligen Ortspfarrer Wilhelm Fichter gegründet stand sie sozusagen schon von Kindesbeinen an unter einem Göttlichen Stern. Herr Fichter stammte aus einer Winzerfamilie in Achkarren und war somit schon Zeit seines Lebens mit den Reben und dem Wein verbunden. So lag es nicht fern, dass er sich mit Engagement und Liebe für die Waldulmer Winzer einsetzte, um den Weinbau in Waldulm zu fördern und bessere Erlöse für den edlen Tropfen zu erzielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und nur einigen wenigen Mitgliedswinzern, ist die Winzergenossenschaft Waldulm heute einer der bekanntesten Weinbaubetriebe Badens. Mittlerweile bewirtschaften über 200 Winzer knapp 120ha Rebfläche hauptsächlich an den Lagen Pfarrberg und Kreuzberg. Durch die geografische Tallage beschränkt sich der Weinbau in Waldulm auf die schwer zu bewirtschaftenden Hanglage. Die Rebkultur und vor allem der Spätburgunder, erfordern hauptsächlich sorgfältige Handarbeit, sorgsame Pflege, sowie viel Winzerfleiß und – schweiß. Nur eine optimale Arbeit im Weinberg wird langfristig gesehen zu entscheidenden Qualitätsverbesserungen der erzeugten Weine führen. Der Spätburgunder ist die Spezialität der Waldulmer Winzer, intensiv in der Farbe mit vollem Bouquet. Aber auch Waldulmer Weißweine präsentieren sich frisch und spritzig mit saftiger Frucht. Rebsorten: 85% Rotwein (Spätburgunder), 15% Weißweine (Grauburgunder, Müller-Thurgau, Riesling, Weißburgunder).


Ausbau: Waldulmer Spätburgunder, ein anderer Badischer Spätburgunder Rotwein ist so feurig, samtig und von solch einer ausgeprägten Fruchtigkeit. Diese Einzigartigkeit kommt nur durch eine schonende und spezielle Verarbeitung der Trauben zur Geltung. Nur gesundes, vollreifes Traubengut wird zur Maischegärung in die dafür vorgesehenen Gärtanks gelegt um nach einer ca. 4 tägigen Standzeit eine optimale Farbausbeute und einen ausgeprägten Gerbstoff zu erzielen. Danach wird der Jungwein abgepresst und in Edelstahltanks weiter vergoren. Den letzten Schliff erhalten unserer Rotweine durch die Lagerung im großen Holzfass. Bis zu einem halben Jahr ruhen die edlen Tropfen in den Fässern und bekommen dadurch eine schöne Reife und Weichheit. Eine Spezialität ist der Spätburgunder aus dem Barrique. Hier lagert der Rotwein in kleinen, 225 Liter fassenden Eichenholzfässern. 12 Monate dauert diese Reifezeit, bis der Wein sich mit einer eleganten Fülle und ganz speziellen Aromen wie Kaffee, Vanille, Nelken und Karamell zeigt.

              

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