Bernhard Huber Malterdinger 0,75 ltr.
Weißer Burgunder & Chardonnay 2016

Bernhard Huber Malterdinger 0,75 ltr. Weißer Burgunder & Chardonnay 2016
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Lebensmittel-
unternehmer:
Weingut Huber  
Heimbacher Weg 19
Inh. Bernhard Huber
79364 Malterdingen
Deutschland
Land: Deutschland  
Weinart: Weißwein  
Anbaugebiet: Baden, Breisgau  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Weißburgunder, Chardonnay
Jahrgang: 2016
Alkoholgehalt: 12,50 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Gewicht: 1,400 kg
Enthält: Sulfite
EAN: 4029332160417
Artikel-Nr.:6711523
  • 20,42 €

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    Grundpreis: 27,23 €/Liter
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Trinktemperatur: 10-12°C

Rebsorte: Weißburgunder & Chardonnay

Charakteristik: In der Farbe gelb.

Im Aroma komplex mit dem trocken-fruchtigen Akzent des Weißburgunders.

Im Geschmack die Cremigkeit des Chardonnay und die trockenen-herbe Frucht nach Apfel und nicht ganz reifer Stachelbeere vom Weißburgunder.


Empfehlung: Der trockene Wein paßt zu gedünstetem Fisch, nicht zu fettreich und allem mit mediterranen Kräutern zubereit.

Herkunft: Das Weingut liegt in der Gemeinde Malterdingen (Bereich Breisgau) im deutschen Anbaugebiet Baden. Bis zum Jahre 1987 war man Mitglied einer Genossenschaft, dann wurde damit begonnen, die Weine selbst zu vermarkten. Eigentümer sind Barbara und Bernhard Huber. Vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder nach Malterdingen. Der Gutshof der Mönche, "curia" genannt, befand sich damals im Gewann Mönchhofmatten, dort, wo auch heute noch das Weingut Huber liegt. Die Mönche trafen in Malterdingen auf das gleiche Terroir, den Muschelkalkverwitterungsboden, wie in Burgund. Und sie brachten die hohe Schule des Weinmachens mit. In Rebsortenbüchern und diversen Weinlexika findet sich deshalb für den Spätburgunder als Synonym immer noch die Bezeichnung "Pinot-Noir" und "Malterdinger". Die Weinberge umfassen 26 Hektar Rebfläche in den Lagen Bienenberg (Malterdingen) und Sommerhalde (Bombach). Sie sind mit den Sorten Spätburgunder (18,2 ha), Chardonnay (2,6 ha), Weißburgunder (2,3 ha), Grauburgunder (1,6 ha), Auxerrois, Freisamer, Muskateller, Müller-Thurgau, Cabernet Sauvignon und Merlot bestockt. Es werden auch Trauben zugekauft. Zu den Premiumweinen zählen besonders die verschiedenen Spätburgunder wie zum Beispiel „Reserve“ und „Alte Reben“, sowie „Malterdinger Bienenberg Großes Gewächs Weißer Burgunder Spätlese“. Eine weitere Spezialität des Hauses ist die Weißwein-Cuvée „Malterer“ aus den Sorten Weißburgunder und Freisamer. Es werden auch flaschenvergorene Sekte produziert, die bis sieben Jahre auf der Hefe lagern. Das Weingut ist Mitglied im VDP (Verband deutscher Prädikats- und Qualitäts-Weingüter) und bei der Winzervereinigung Deutsches Barrique-Forum. Die Jahresproduktion liegt bei ca. 160.000 Flaschen, davon ca. 10.000 Flaschen Sekt. Die besten Lagen sind der Hecklinger Schloßberg, der Malterdinger Bienenberg und die Bombacher Sommerhalde. Der Durchschnittsertrag liegt bei ca. 48hl/ha. Die besten Rotweine reifen bis zu 18 Monaten in Eichenfässern. Hier verschmelzen die Tannine und Fruchtaromen des Spätburgunders mit dem Einfluß des Barriques. Dadurch entwickeln die Weine vielschichtige Duft- und Geschmacksnuancen. Eine Besonderheit des Weingutes verbirgt sich hinter dem Begriff "Malterer". Dieser gehaltvolle Weißwein ist eine Weinkomposition aus Weißem Burgunder und Freisamer, einer Sorte, die vor über 70 Jahren in Freiburg durch eine Kreuzung aus Ruländer und Sylvaner entstanden ist. Der Philosophie von Bernhard Huber entspricht es, alle Weine durchgären zu lassen und ihnen eine lange Lagerzeit auf der Hefe zu gönnen. Somit entstehen fast ausschließlich trockene Weine. In den Kellern reifen auch Pinotsekte zwischen zwei und sieben Jahren auf der Champagnerhefe. Alle Sekte werden als Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren erzeugt.
In Malterdingen gab es in den 50er Jahren ca. 20ha Chardonnay. Damals gab es im Badischen zu wenig Weißburgunder-Pfropfreben. So holten sich die Winzer Weißburgunder-Reben in Burgund. Wie sich erst vor einigen Jahren herausstellte, waren dies aber Chardonnay-Reben. Die Winzer waren in den 50er, 60er und 70er Jahren sehr unzufrieden mit dieser Sorte, weil sie nur sehr geringe Erträge brachte. Aus diesem Grund wurden die meisten Anlagen gerodet, nur zwei davon blieben stehen, die sich heute im Besitz von Huber befinden. In den Jahren 1989 und 1990 wurden neue Chardonnay-Anlagen erstellt. Der Wein, dessen Ertrag bei 35 l/ar lag, machte die alkoholische und die malolaktische Gärung je zu einem Drittel in neuen, zweit- und drittbelegten Barriques durch.

Ausbau: Im Barrique.