Grasbrook German Rum 0,5 ltr.
Pura vida edition 2018
vom Halben Mond, Heppenheim

Grasbrook German Rum 0,5 ltr. Pura vida edition 2018 vom Halben Mond, Heppenheim
Keine Bewertung
Hersteller: Halber Mond Restaurant GmbH & Co.KG  
Ludwigstraße 5
64646 Heppenheim
Hessen
Deutschland
Land: Deutschland  
Region: Bergstraße  
Abfüller: Halber Mond Restaurant GmbH & Co.KG  
Typ: Rum  
Alkoholgehalt: 41,00 % vol
Inhalt: 0,500 Liter
Artikel-Nr.:7099662
  • 49,95 €

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    Grundpreis: 99,90 €/Liter
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Charakteristik:
Aroma: Süßlich, klar.


Besonderheit: Keine Angaben zu Filtrierung.
"Ein Rum so legendär wie der berühmt-berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker.
Der Pirat Klaus Störtebeker wurde auf dem Grasbrook bei Hamburg, einer sumpfartigen Landschaft, auf der sich der damalige Hinrichtungsplatz für Seeräuber befand, enthauptet.
An diesem mystischen Ort, dem Grasbrook, welcher heute ein Teil des Hamburger Hafens ist und nicht mehr so düster wie in der Legende über Klaus Störtebeker, wird die Melasse für unseren Rum „Grasbrook“ aus Nicaragua angeliefert – durchaus der passende Ort, zumal Rum auch als Lieblingsgetränk der Piraten bekannt ist. Und wer weiß: Vielleicht ist ja genau unser „Grasbrook“ der verloren gegangene Goldschatz des legendären Klaus Störtebeker …"

Die Brennerei im „Halben Mond“ in Heppenheim wurde im Jahr 2011 installiert. Sie ist eine Verschlussbrennerei mit einer 200 Liter Brennblase. Besonderes Merkmal ist eine Feinkolonne mit 4 Glockenböden, um einen ganz feinen und qualitativ hochwertigen Brand herzustellen. Der Brennvorgang dauert zwischen 5 und 15 Stunden. Der Alkohol lagert im Verschlussraum in Tanks, bis er weiterverarbeitet wird.
Derzeit stellt der Brennmeister Gregor Thormann Brände auf Basis von Bier- und Weinhefe her sowie verschiedene Obstbrände, Bergsträsser Whisky, Gin und weitere Liköre.

Der Braumeister der hauseigenen Brauerei arbeitet gemäß dem deutschen Reinheitsgebot und braut das „Halber Mond“-Bier aus den Zutaten Hopfen, Malz, Hefe und Wasser sowie nach speziell von ihm entwickelten Rezepten. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5,2 und 6,4 Vol. %. Die Standard-Sorten sind helles und hopfenaromatisches Kellerpils mit einer süßen, zitrusartigen Hopfenblume und bernsteinfarbenes Hefeweizen mit fruchtig, süßer Note.

Der „Halbe Mond“ fand erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts als Adelshof Erwähnung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er hauptsächlich als Gasthof genutzt. Aus diesem Grund war er auch in zahlreichen Reiseführern des 19. Jahrhunderts zu finden, denn die Gegend um Heppenheim war damals ein beliebtes Reiseziel für das gehobene Bildungsbürgertum, welches auf den Spuren bekannter Dichter und Schriftsteller auch in die Stadt Heppenheim reiste.
Besondere Bekanntheit erlangte der Gasthof „Halber Mond“ als zentrale Station im Hinblick auf die demokratische Entwicklung in Deutschland. 1847 wählten ihn führende Liberale aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage in der damaligen Grenzstadt Heppenheim als Treffpunkt für die sogenannte „Heppenheimer Versammlung“. Sie fiel in die Vorbereitungszeit der Märzrevolution, die im Ergebnis zum ersten frei gewählten Parlament für ganz Deutschland führte. Unter den Teilnehmern der Heppenheimer Versammlung waren Kaufleute, Juristen, Winzer, Journalisten und Abgeordnete, wie z. B. der bekannte Liberale Heinrich von Gagern, der spätere Präsident der Frankfurter Nationalversammlung. Aufgrund der historischen Bedeutung des Ortes wurde 101 Jahre nach der Heppenheimer Versammlung die Freie Demokratische Partei in Heppenheim gegründet. Der damalige Vorsitzende der FDP, Theodor Heuss, wurde 1949 zum ersten deutschen Bundespräsidenten gewählt.

Im Laufe der Zeit wurde der Gasthof immer wieder erweitert, bis er im Jahr 1911 durch einen Brand zerstört und bald darauf neu aufgebaut wurde. Neben einem neuen Eingang und Treppenhaus wurden auch unterirdische Stellplätze für Autos errichtet.
In den 70er Jahren kaufte die Stadt Heppenheim das Gebäude und 1975 wurde es als Bürgerhaus eingeweiht.
Ab 2008 wurde der historisch bedeutsame Gasthof „Halber Mond“ sorgfältig restauriert. Seit Juni 2011 steht er den Besuchern – nach wie vor auch für Diskussionen über die politische Situation – wieder offen.