Niepoort Fabelhaft Tawny Port "Rabe" 0,75 ltr.

Niepoort Fabelhaft Tawny Port "Rabe" 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Niepoort Vinhos S.A.  
Rua Cândido dos Reis, 670
4400-071 Vila Nova de Gaia
Portugal
Land: Portugal  
Weinart: Portwein  
Anbaugebiet: Douro  
Sensorische Beschreibung: Süß  
Alkoholgehalt: 20,0 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Gewicht: 1,381 kg
Enthält: Sulfite
EAN: 5602840010932
Artikel-Nr.:5016544
  • 14,95 €

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    Grundpreis: 19,93 €/Liter
  • Menge:
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Trinktemperatur: 18° C

Charakteristik: Farbe: Helles Rot. Aroma: Elegant und subtil, vielschichtig, mit Aromen von roten Früchten als Grundton. Geschmack: Mundfüllend, elegant mit Noten vorn Kirschen, roten Beeren.

Empfehlung: Paßt am schönsten zu Trockenfrüchten, zu Apfelkuchen, Creme Caramel oder zu einer Gänseleberterrine.

Herkunft: Das Tal des Douro beherbergt 200000ha Weinberge. Es ist eine der ältesten Weingegenden Europas. Archäologische Funde zeugen von einer 2000 Jahre alten Geschichte. Im 17. Jahrhundert wurde das Tal von Engländern entdeckt. Sie ließen sich als Weinhändler in Porto nieder und kontrollierten bald fast den ganzen Weinhandel. Die Engländer hatten keine eigenen Weingüter. Sie kauften den Wein den Bauern im Douro ab, ließen ihn in Porto reifen und verschifften ihn. Später kamen auch Deutsche und Holländer, neben wenigen Portugiesen. Seit 1933 wird die Qualität des Portweins vom staatlichen Portweininstitut kontrolliert.

Ausbau: Die Reben vom Douro gehören zu den ältesten der Welt. Von den achtzig Sorten sind ein halbes Dutzend besonders geeignet für Wein, darunter die verschiedenen Tintas und Tourigas, insbesondere die Touriga Nacional, eine der grossen Weinsorten der Welt. Auf der Suche nach Feuchtigkeit treiben die Reben tiefe Wurzeln in den Boden aus vertikalen Schieferplatten. Nur auf Schiefer darf Portwein produziert werden, er gibt dem Wein Raffinesse und Frucht. Portwein gärt nur kurz, und durch das Stampfen mit den Füßen in offenen Bottichen gelangen die Tannine und Farbstoffe in den Wein. Bei trockenem rotem Tafelwein geschieht dies während der Gärung. Das Stampfen mit den Füssen im Lagar geschieht meistens nur noch in sehr guten Jahren. Insgesamt werden nur noch zwei Prozent so hergestellt. Bei Niepoort hingegen sind es sechzig Prozent. Das Problem sind die Arbeitskräfte, die immer rarer werden. Aber der Qualität kommt es zugute. Die andere wichtige Entdeckung war die Bedeutung des Sauerstoffs. Heute ist Mikrooxydation ein Modewort, aber für Portwein ist dies seit 300 Jahren aktuell, weil der offene Lagar durch die ständige Interaktion mit Sauerstoff eine entscheidende Rolle spielt. Nach ungefähr drei Tagen hat der Portwein die Hälfte des Traubenzuckers verloren, und dann wird er mit Branntwein vermischt, um die Gärung zu stoppen. Der Alkoholgehalt erhöht sich damit auf 20%. Diese Methode wurde aus der Not geboren. Der Branntwein tötet die Hefe und stoppt die Gärung. Im Wein bleibt der unvergorene Traubenzucker und damit die Frucht. Das erlaubt die Reifung in Fässern, was mit einem 15%igen Tafelwein nicht möglich wäre. Den 20%igen Wein aber kann man zehn, zwanzig, dreissig und sogar vierzig Jahre im Fass lassen. Er wird so zum zehn- oder zwanzigjährigen Tawny Port, und das ist einzigartig. Einige Monate bleibt der frische Portwein in diesen Fässern, dann wird er nach Porto transportiert.

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