Sanft und recht seidig, Banane, Vanille Crème, Stangenlakritz und Minze. Die Mitte ist etwas undefiniert, bleibt aber sehr angenehm und sanft. Seidige Tannine geben dem ganzen Struktur.
Viele Caol Ilas aus dieser Zeit beginnen sehr zurückhaltend, dieser macht keine Ausnahme. Es finden sich Walnußschalen, die grüne, grüner Tee und Paraffin. Sharf und kompromislos, rauchig und mineralisch, so was wie Kohlenrauch, Hochleisungs Motoröl, Wachspapier.
Nach all der Zeit immer noch leicht nach Getreide und ein Hauch Citrus. Leichtest nach Bauernhof mit fruchtigen Elementen. Mit der Zeit wird er an der Luft etwas mineralisch-metallisch.
Schöner Beginn, harmonisch, ein kurzer Hauch von sehr süßen Noten, fast schon an Rum angelehnt, süßliche Fruchtnoten nach reifen Bananen und Heidehonig.
Ein richtig guter, alter Dufftown. Da sage noch einer, die malts seien früher nicht anders gewesen. Vergleiche das mal mit dem Simpleton, äh Singleton of Dufftown.
Glen Elgin, immerhin mittlerweile Teil der Classic Malts Selection, auch wenn ihn Diageo dort als Geheimtip anführt, ist in der Standardabfüllung mit 12 Jahren eher ein sanfter Speysider.
Paßt gut in die Weihnachtszeit, nach Schokolade, dunklen Früchten wie Brombeeren, Rumrosinen, Früchtekuchen... aber von allem ein bißchen weniger als z.B. den first fill Glen Grants von Gordon&MacPhail.