Charakteristik: Farbe: Golden. Aroma: Voll und rund mit seidigen und weichen Nuancen. Perfekte Balance zwischen malts und grains. Der double marriage process der 41 Komponenten bringt dies zu Stande.
Ausbau: Die Zeit läßt das vatting aus malts sich harmonisch verbinden. The 'vatted malt', wie er genannt wird, wird in sherry butts gelagert, in denen er mehrere Monate verbleibt. Dann wird der vatted malt mit 6 verschiedenen grains gemischt und wieder in neue sherry butts gegeben um seine zweite Reife zu erfahren.
Besonderheit: Charles Mackay schloß sich 1882 mit James Whyte zusammen um eine Whiskyhandelsfirma zu betreiben. Seinen ersten blend hatte er schon 1844 herausgebracht. Heute, nach Irrungen und Wirrungen, vorübergehender Zugehörigkeit zu Fortune Brands (Jim Beam) und dem größten Mangement buy out der Whiskygeschichte unter dem Namen Kyndal (von 2001 bis 2004) ist Whyte & Mackay wieder da, als drittgrößter Scotch Produzent der Welt. 1960 erwarb man Dalmore Distillery durch Fusion und 1972 Fettercairn und Tomintoul Distilleries. Whyte & Mackay wurde von Scottish & Universal Investments aufgekauft. 1990 wurde Whyte & Mackay von Gallagher Ltd, einer 100% Tochter von American Brands Ltd, aufgekauft und kaufte 1993 lnvergordon Distillers. So kamen neue malt whisky Brennereien hinzu und auch die lnvergordon grain distillery. Noch im gleichen Jahr wurden malt Brennereien stillgelegt, später verkauft (Tomintoul 2000, Bruichladdich 2001), um die Überproduktion zu begrenzen. 2001 zogen sich die Amerikaner ganz aus Schottland zurück und verkauften ihre verbliebenen Aktivitäten an das eigene schottische Management (Kyndal). Seither erlebt das Unternehmen einen Aufschwung. Zu Whyte & Mackay gehören die 4 Brennereien Dalmore, Fettercairn, Isle of Jura und Tamnavulin, für die eigene blend- und Likörproduktion betreibt man Invergordon, die einzige grain Brennerei in den nördlichen Highlands; eine eigene Cooperage befindet sich in Addiewell, West Lothian. blends sind Claymore, Cluny, Findlater's, Mackinlay, Mackenzie und Whyte & Mackay. Neben dem Glayva Whisky-Likör werden Rum, Gin und Vodka erzeugt. Whyte&Mackay Special Reserve war der erste blend. Nach der Imagekur werden alle Whyte&Mackay blended whiskies in neuer Verpackung, neuen Altersstufen und zum Teil mit neuem Namen daherkommen. Whyte&Mackay wurde gerade an den indischen Konzern United Spirits Limited, das Flagschiff der The UB Group für £595 Millionen verkauft. Whyte&Mackay ist einer der führenden Distillers of Scotch Whisky, mit Marken wie The Dalmore, Isle of Jura, Glayva, Fettercairn, Vladivar Vodka und natürlich dem Whyte&Mackay blended Scotch. W&M besitzt außerdem andere Scotch Whisky brands wie Mackinlays, John Barr, Cluny und Claymore neben vielen anderen. Whyte&Mackay ist eine Schlüsselerwerbung in der Strategie von The UB Group und ihren Chairman Dr. Vijay Mallya. Zum einen geht es darum, Anteile am wachsenden Scotch Markt zu erwerben, zum anderen im heimischen Indien, einem der größten Märkte für Scotch, den ohnehin schon großen Marktanteil noch auszubauen. Und es dürfte darum gehen, indischen "whisky" salonfähig zu machen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
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